Faksimilestempel aus Holz

Vielfältige Stempelprodukte

Vielen Menschen interessieren sich mittlerweile für Stempel. Dies mag daran liegen, dass sie niemals kostengünstiger (trotz höchster Qualität) hergestellt werden konnten und hierbei so individuell gestaltet werden, dass für jeden Menschen das passende Produkt dabei ist. Wer sich bereits ein wenig auskennt, weiß bereits um namhafte Hersteller wie Colop oder Trodat. Neben Marktführern kennt er das Prinzip selbstfärbender Stempelautomaten, Datern, Nummerieren oder sogar Microban-Stempeln. Hierbei handelt es sich um spezielle Stempelautomaten, die mit einer antibakteriellen Substanz versehen werden, um Keime auf Griff und Gehäuse zuverlässig zu minimieren. Doch nun taucht ein neuer Begriff in der Stempelbranche auf: Faksimilestempel.

Mehr Effizienz in Prozessabläufen

Viele Menschen haben hiervon noch nie gehört oder können sich unter dem Namen nichts vorstellen. Doch was ist das genau? Ein Faksimilestempel bezeichnet eine originalgetreue Kopie. Das Wort stammt aus dem Lateinischen „fac simile“ und bedeutet so viel wie „Mache es ähnlich!“ Er ist meist dann sinnvoll, wenn ein komplexes Motiv originalgetreu abgebildet werden soll. Hierzu zählt in erster Linie die eigene Unterschrift. Auch als Unterschriftenstempel bekannt, haben Faksimilestempel als Firmenstempel den Arbeitsalltag im Büro revolutioniert. Wer tagtäglich hundert Schriftstücke unterschreiben muss, der schafft dies mit Hilfe des Unterschriftenstempels innerhalb weniger Minuten. Hierbei liegt der große Vorteil nicht nur in der Bequemlichkeit und Effizienz, mit welcher gestempelt werden kann, sondern auch in der Präzision: Eine Unterschrift sollte stets gleich aussehen. Dennoch kennt jeder Mensch den Effekt, wie die Handschrift nach einem langen Arbeitstag unschön oder unleserlich wird.

Der Zusatz „Dieses Schreiben wurde maschinell erstellt und ist deshalb ohne Unterschrift gültig“ mag zwar zutreffend sein, ist jedoch sehr unpersönlich. Eine zweite Variante, nämlich das Einfügen einer digitalen Unterschrift auf dem Dokument, ist ebenfalls nur ein halbherziger Versuch, persönlichen Bezug zu demonstrieren. Durch das Drucken mittels Tinte auf dem Papier hingegen wirkt jede gestempelte Unterschrift authentisch und persönlich. Etwas muss bei der Benutzung von solchen Stempeln beachtet werden: Sie sind anfällig für Missbrauch und müssen gut verwahrt werden. Bereits mehrfach haben sich verschiedene Gerichte mit dieser Problematik befasst. Geschäftsführer, die über solche Prestigeobjekte verfügten, schlossen diese nach Geschäftsschluss nicht sorgfältig ein. Mitarbeiter missbrauchten die Unterschriftenstempel für eigene Zwecke. Um derartige unbefugte Verwendung zu vermeiden und sich rechtlich abzusichern, sollte jeder Kunde sicherstellen, dass nur er allein tatsächlich Zugriff auf seinen Stempel mit eigener Unterschrift hat. So kann er alle Vorzüge dieser Produkte genießen und braucht sich gleichzeitig keine Sorgen zu machen, dass diese missbraucht werden könnten. Im Zweifelsfall gilt eben doch: Lieber Vorsicht als Nachsicht walten lassen.